Violinspiel.de

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Ovi – Oh – Weh

von am 10 Jan. 2011, gespeichert unter Technik

Für meine Arbeit ist ein funktionierender Terminplaner „etwas“ bedeutsam. Die letzten Wochen hatte ich damit viel Ärger. Um auf dem Mobiltelefon die gleichen Kalenderdaten zu haben, wie auf dem Bürorechner, nutze ich die Nokia Ovi Suite. Bis zum letzten Update. Ovi 3.0 ließ sich noch aufrufen, stützte dann aber, ca. 30 Sekunden später, ab. Egal, was ich versuchte – auch der Support von Nokia wusste nicht weiter. Es war zum Verzweifeln.
Unterdessen kenne ich die Lösung. Zuerst ovi gemeinsam mit dem Connecitivity-Cable Driver deinstallieren, anschließend die Fritz!DSL Software deinstallieren, den Rechner neu booten und dann zuerst ovi und anschließend Fritz!DSL installieren. Dann funzt es wieder.

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Neujahrsgruß

von am 05 Jan. 2011, gespeichert unter Neues von den Autoren

Neujahrsgruß 2011

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Nachdenkliches

von am 21 Dez. 2010, gespeichert unter Unsere Kirche

Gerade hat mir Shirin geholfen den Gehsteig zum wer-weiß-wie-vielten-Mal von Schneemassen zu befreien, als sie mit sehnsüchtigem Blick einen Zeitungsbericht auf den Tisch legt. Auf der anderen Seite der Erde, im sommerlich warmen Australien, so lesen wir, entdeckte ein 14-jähriger Junge einen Wal vor der Küste. Er schwimmt hin, sie schauen sich an, er berührt ihn, streichelt ihn und irgendwann liegt er auf ihm und wird durchs Wasser getragen. Es ist der schönste Tag seines Lebens. Mein Töchterchen lacht und düst ab – und ich lese weiter. Jemand hat den Wal-Ritt gefilmt, Fotos erscheinen in den Zeitungen. Die Familie des Junge erfährt zu ihrem Erschrecken, dass für das Berühren des Wals 10.000 Dollar Strafe zu zahlen sind. Unangemessen klingt das, ich bin froh, Shirin das nicht erklären zu müssen und komme ins Nachdenken.

Ist es nicht ähnlich mit den 10 Geboten? Schnell ist eine Situation konstruiert, in der sie uns unangemessen vorkommen. Muss ich die Wahrheit sagen, auch wenn ich damit jemanden in Gefahr bringe? Aber ist deswegen, weil es solche Situationen gibt, das Gesetz schlecht? Von den 10 Geboten schreibt (ausgerechnet) Der Spiegel: „Diese Zehn Gebote sind und bleiben das Faszinosum der Kulturgeschichte, der unerschütterliche Prüfstein für humanes Ethos, dafür, ob ein Mensch Charakter hat oder auch nicht. Die stetige Orientierung an dem Grundgesetz dieser Gebote ist trotz allen historischen, moralphilosophischen, kasuistischen und naturwissenschaftlichen Einwänden gegen sie notwendig, wenn es mit der Menschheit noch ein paar Jahrtausende gutgehen soll. Die verstärkte Rückbesinnung auf ihre Einfachheit und Unbestechlichkeit gehört nicht zuletzt zu den Lektionen, die wir nach der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise lernen müssen.“ (online, 9.10.2010)

Ohne Walschutzgesetz gäbe es keine Wale mehr – und niemand hätte die Gelegenheit für ein solches Erlebnis mehr gehabt. Das Gesetz ist gut. Und Augenmaß auch. Und Gnade sowieso. Unsere Schuld hat Jesus am Kreuz beglichen. Bei dem Jungen hat es die Polizei bei einer Ermahnung belassen.

Dessen rühme sich, wer sich rühmen will: einsichtig zu sein und mich zu erkennen, zu wissen, dass ich, der Herr, es bin, der Gnade und Recht und Gerechtigkeit auf Erden übt. (Jer 9,24)

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Hilary. Fantastisch.

von am 11 Nov. 2010, gespeichert unter Musikszene

hilaryMannheim, Mozartsaal – Überirdisch! Was für ein Ton! Und der Bach als Zugabe – ein Statement. So klingt sie, die Sarabanda aus der d-moll Partita – und wie sie klingt! Zum Zuhören, zum gar-nicht-mehr-aufhören-wollen. Unser guter alter Fredy Csammer hätte es geliebt. Welch eine Musik!
Zuvor spielte Hilary Hahn das Sibeliuskonzert – technisch absolut perfekt. Ja, sie ist mit Heifetz in einem Atemzug zu nennen! Völlig unbeschwert und in Reinform „spielerisch“ interpretiert sie, verzaubert mit ihrer Musik. Wir sind hin und weg.
Falls es noch einen Beweis bedurft hätte, dass beste Orchester auch auf der anderen Seite der Erde zu finden sind: New Zealand Symphony Orchestra. Das zweite Hauptwerk des Abends, die Symphonie fantastique, wurde engagiert interpretiert und vom Publikum begeistert gefeiert – man wünschte sich unwillkürlich, dass Berlioz, der vor fast 150 Jahren verstarb, hätte erleben können, wie dauerhaft lebendig und erfolgreich seine Musik geworden ist. Wie hätte sich der seiner Zeit so weit voraus Eilende wohl über den begeistert applaudierenden Saal gefreut. [Nennt mich naiv, aber für mich ist schon allein das ein Grund, auf ein Leben nach dem Tod zu hoffen. Und – noch mehr – Grund auf eine Welt hin zu leben, in der Menschen, die den Blick für die Zukunft haben, nicht mehr als „zu modern“ abgelehnt werden! Bis zu seinem Tod wurde Berlioz die Position des Kompositionslehrers am Pariser Konservatorium vorenthalten, er verbitterte am gleichen Ort – als Bibliothekar.]
Danke Hilary, Dank an das Orchester für den wunderschönen Abend – und viele Grüße an das violincase 😉 (verträgt es sich mit dem Violinenbildchen?)

Zu einem aktuellen Interview mit Hilary Hahn und dem 3. Satz, Giga, der d-moll Partita .

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Mr. Wash’s Perforieranlage

von am 01 Nov. 2010, gespeichert unter Logbuch

2010-10-03_16-35-35-dokumente Reifenschaden hinten linksem>Ludwigshafen – Beim Besuch der Mr Wash Waschstraße in Ludwigshafen blieb mein Auto im Förderband hängen und hatte anschließend zwei perforierte Reifen. 45 Sekunden – eine gefühlte Ewigkeit – zuckte das Auto im Transportband, ohne dass es einen Zentimeter vorwärts kam. Reifenschaden vorne links

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Herbstbilder

von am 01 Nov. 2010, gespeichert unter Logbuch

Rotwein Inselbunt Herbstbegegnung Herbstfarben

Mainz – Ein Herbst mit Bildern, ein (erstaunlich) seltenes Vernügen.

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3-jähriger dirigiert Beethovens 5.

von am 31 Okt. 2010, gespeichert unter Musikszene

Wer zuletzt lacht, lacht am Besten… Danke dir, Irmi Gehann, für den Link.

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Motorrad-Stunt

von am 09 Okt. 2010, gespeichert unter Logbuch

Motorrad-Stunt der Traber-Familieem>Ludwigshafen – Zur Eröffnung der Rhein-Galerie fuhr mal eben ein Motorrad über den Rhein. Auf dass viele Mannheimer folgen. Egal wie, Hauptsache kommen, könnte die verdeckte Agenda lauten. Ausführende waren Mitglieder der bekannten Traber-Familie. Der Senior saß auf dem K-Rad, der Junior darunter.

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Tag des offenen Denkmals

von am 12 Sep. 2010, gespeichert unter Musikszene

Frankenberg – Zum Tag des offenen Denkmals gastierte „Pro Musica“ in der Frankenberger Marienkriche. Ariane Dernbach und Shirin-Aimée Schulz traten als Solisten auf und erhielten begeisterte Kritiken. Weitere Informationen finden sich im geschützen Bereich.

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Wahrheit oder Liebe?

von am 03 Sep. 2010, gespeichert unter Unsere Kirche

„Wenn Martin Luther sich an das Liebesgebot gehalten hätte, dann wären wir heute alle noch katholisch. Aber es ging ihm um die Wahrheit und daher war er nicht zu feige, auch für die Wahrheit zu kämpfen.“ – welch ein Denkfehler! Da Liebe das zentrale Anliegen des Evangeliums ist, ist sie der Kern jeder Reformation. Gerade weil Martin Luther das Liebesgebot als wichtigstes Gebot kannte, hat er Menschen die Angst vor der Hölle genommen und ihnen die frohe Botschaft mitgeteilt, dass Jesus den Preis für sie vollständig bezahlt hat.
Doch obwohl grottenfalsch, ist der zugrunde liegende Denkfehler weit verbreitet. Das Liebesgebot wird wegen geringer Meinungsunterschiede über Bord geworfen. Selbstgerecht werden Mitmenschen „um der Wahrheit willen“ verunglimpft. Noch bitterer wird dies dadurch, dass ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Aufreger-Themen schon bald überholt sind. Mitchristen haben auf Grund der Farbe eines Liederbucheinschlags rot gesehen, sind sich wegen Kopftüchern in die Haare gelegen und haben sich entzweit über Rocklängen, die den Namen noch verdienten. Sind solche Diskussionen die Wunden wert, die sie reißen? Ein Streitgespräch muss sich daran messen lassen, was am Ende dabei herauskommt. Sinnvoll sind Diskussionen ausschließlich dann, wenn sie zu mehr Liebe führen; nur dafür können notwendige Härten berechtigt sein. So beispielsweise bei der Frage nach der Bedeutung des Ruhetages. Am Ende kann ein mehr an Liebe zur Schöpfung, zum Schöpfer und zu einem mir gleichwertigen Partner stehen. Dafür streite ich gerne.
“Die auf dem Weg sind” so wurden die ersten Christen genannt (Apg. 9,2). Wollen wir Fort-schritte erzielen, dann ist alles daran zu setzen, dass wir unseren Weg mit Jesus und im gemeinsamen Einvernehmen gehen. Schon immer, auch in Zeiten des Apostelkonzils, war es notwendig, sich dafür Freiheit zu zubilligen. Nur wenn wir uns Raum geben, finden wir uns. Um auf dem einen Weg zu bleiben, hilft uns unser gemeinsames Ziel: Die Wahrheit kennen und lieben zu wollen, nämlich die Person Jesus Christus, der für uns starb, weil Gott uns liebt (Jo. 3,16).

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