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Musikszene

Mit der Violine starten.

von am 08 Jun. 2017, gespeichert unter Musikszene, üben, Violinspiel, Neues von den Autoren

Sie überlegen ihr Kind im Vorschulalter Violine spielen zu lassen? Eine wirklich gute Idee! Und sie haben Angst, dass es kratzig klingt und schief und nervig sein könnte? Diese Sorge brauchen Sie nicht zu haben. Bei meinem eigenen Kind und vielen anderen habe ich es anders erlebt. Schon nach wenigen Wochen beginnt ihr Kind einen sauberen Geigenklang hervorzuzaubern. Es lernt sich zu konzentrieren, ungewohnte Bewegungen zu koordinieren, zu singen und wird, wenn die Voraussetzungen gegeben sind, zu einem Absoluthörer. Schon früh setzt ein musikalisches Verständnis ein und der Aufbau von Bühnenangst wird zuverlässig verhindert. Abgesehen davon, dass ihr Kind in der Lage sein wird, enorme Gedächtnisleistungen abzurufen.
Das klingt alles zu gut, um wahr zu sein? Kommen Sie vorbei. Hören Sie sich die Kinder an. Oder probieren Sie es einfach aus. Es lohnt sich.

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Konzert im Casa Verdi

von am 23 Apr. 2012, gespeichert unter Musikszene

Mailand – Unter der Leitung von Cami Hotea-Schulz unternahmen Violin- und Klavierschüler aus der Metropolregion zu Ostern eine Konzertreise nach Oberitalien. Zum Höhepunkt wurde ein Konzert in der Casa Verdi am 2. April. Vor dem dortigen, legendär anspruchsvollen Publikum trafen die jungen Musiker mit der Witwe des Komponisten Daniel Marinescu zusammen, der die Musik schrieb, mit der das Trio Anna-Katharina Thoma, Shirin-Aimée Schulz und Marc Lohse Erfolge feiern konnte. Frau Angela Marinescu, die selbst Musikpädagogin und Konzertpianistin ist, reiste zu diesem Zweck aus Dänemark an.
Die Auftritte in Mailand waren für die jungen Musiker beflügelnd. Es ist etwas Besonderes, im Verdihaus spielen zu dürfen – in dem Haus, das Giuseppe Verdi „sein bestes Werk“ nannte. Das Ambiente ist beeindruckend, teilweise ist das Bauwerk gestaltet vom Baumeister des Mailänder Doms. Doch alles tritt zurück hinter dem dortigen Publikum. Viele „Maestri“ sind unter den Zuhörern, die auf den Bühnen dieser Welt zu Hause waren. Eine Sopranistin beeindruckte besonders, die mit 90 Jahren noch immer eine gefragte Pädagogin ist und zu der noch immer Schüler aus aller Welt pilgern.
Wie faszinierend, von Sängerinnen gefeiert zu werden, die mit Maria Callas auf der Bühne der Mailänder Scala standen oder von einer Geigerin, die gemeinsam mit Claudio Abado von dessen Vater unterrichtet wurde! Und was für ein Gefühl, am Flügel von Vladimir Horowitz zu sitzen, während über den Köpfen das Portrait des großen Meisters Verdi thront. Musikgeschichte wird da lebendig.
Die Bravorufe, die nach jeder Darbietung zu hören waren, waren Ansporn zu Höherem. Bei den Konzerten sind auch Frau Marinescu und Cami Hotea-Schulz aufgetreten. Sie durften sich über die Würdigung ihrer Mühen freuen.
Im Rahmen der Kooperation Amadé ergänzte die junge Mannheimer Bratschistin Merle Arndt das Ensamble.

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Preisträgerkonzert im Palatinum

von am 10 Mrz. 2011, gespeichert unter Musikszene

Preisträger Jugend musiziert 2011 Preisträger Jugend musiziert 2011 Preisträger Jugend musiziert 2011 Preisträger Jugend musiziert 2011

Mutterstadt – Das Preisträgerkonzert des diesjährigen Regionalwettbewerbs Jugend musiziert in der Vorderpfalz war beeindruckend. Außergewöhnlich hoch war im Vergleich zu anderen Regionalwettbewerben sowohl die Qualität der Darbietungen als auch die Anzahl der Preisträger.
Souverän und mit viel Nähe zu den Künstlern führte Christiane Schützer, die Leiterin der Städtischen Musikschule Ludwigshafen, durch die gut besuchte Veranstaltung. Alle Künstler, die 25 Punkte erzielt hatten, bekamen die Gelegenheit aufzutreten. Obwohl das Klavier stark vertreten war, wurde das Programm keineswegs eintönig. Die Tasteninterpreten spielten brilliant und brachten auch selten gespielte Stücke zu Gehör.
Höchsten Respekt verdient die Tatsache, dass in der Vorderpfalz die Förderung der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt steht – und die Kommerzialisierung keinen Einzug in den Wettbewerb gehalten hat. Während andere Regionalwettbewerbe das Sponsoring vorantreiben, das Konzert zur Werbeplattform mutiert, kein Bild ohne Werbeeinblendung für ein regional ansässiges Unternehmen mehr möglich ist und sogar vor der Anprangerung von Förderungs-Verweigerern nicht zurück geschreckt wird, spielte Sponsoring in der Vorderpfalz keine Rolle. Wo andernorts trotz Sponsoring für die Künstler kein Geld mehr übrig ist und mancherorts – wie in Freiburg – die Wettbewerbsteilnehmer sogar zur Kasse gebeten werden, hatten die Städte Ludwigshafen und Frankenthal sowie die Kommunen der Vorderpfalz überraschenderweise sogar noch einen Geldbetrag für die Preisträger „übrig“. Das ist aller Ehren wert. Der Respekt für die hiesigen Politiker und Künstler, die diese Entwicklung begleiten, wurde unterstrichen durch die Anwesenheit von Edgar Auer, dem Projektleiter von Jugend musiziert beim Deutschen Musikrat als Ehrengast des Konzertes.
Bleibt noch den Teilnehmern des Landeswettbewerbs viel Erfolg zu wünschen!

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Marc verdoppelt

von am 31 Jan. 2011, gespeichert unter Musikszene

Pretty Young String: Shirin-Aimée Schulz, Marc Lohse, Anna-Katharina ThomaLudwigshafen – Sagenhafte 50 Punkte sammelte Marc Lohse in zwei Wettbewerben bei Jugend musiziert. Wenige Stunden, nachdem er im Trio mit Anna Katharina Thoma und Shirin-Aimée Schulz die volle Punktzahl erhalten hatte, überzeugte er bei der Solowertung am Klavier.
Während bei den Streichensembles der Kategorie „gleiche Instrumente“ nur einmal die volle Punktzahl vergeben wurde, waren unter den „gemischten Instrumenten“ gleich zwei Quartette erfolgreich. Das der Altersgruppe VI hatte sich erst drei Monate zuvor gebildet und spielte doch ganz außergewöhnlich: Munisha Wohlfahrt aus Bensheim, Jasmine Mai Linh Ong aus Ludwigshafen, beide Violine, Christina Strimbeanu aus Dannstadt-Schauernheim, Viola, sowie Hannah Oberlin, Birkenheide, Violoncello. Das etwas unausgewogene Klangbild ließe sich durch ein anderes Instrument bei Munisha Wohlfahrt sicherlich schnell ausgleichen, dennoch war es ein voller Genuss ihnen zuzuhören.
Besonders freute mich der Erfolg des Violoncello-Quartetts aus Frankenthal, das 24 Punkte mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb erreichte. Herzlichen Glückwunsch an die vier Künstler und an deren Lehrer Javor Domischljarski.
Das Niveau war dieses Jahr in der Vorderpfalz erstaunlich hoch, die Streicher hatten überwiegend eine recht gute Intonation. Die heranwachsenden Jahrgänge verheißen Gutes.
Der Wettbewerb war noch besser organisiert als letztes Jahr und die Ergebnisse relativ schnell online. Chrstiane Schützer, die Leiterin der städtischen Musikschule Ludwigshafen war wie gewohnt kompetent, interessiert und hilfsbereit. Herzlichen Dank!
Zu den Ergebnissen im Einzelnen:
Gruppenwertung
Solowertung

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Amadé im Palais Prinz Carl

von am 15 Jan. 2011, gespeichert unter Musikszene

Pretty Young String: Shirin-Aimée Schulz, Marc Lohse, Anna-Katharina ThomaHeidelberg – Hinter einer schlichten Eingangshalle verbirgt sich im Palais Prinz Carl ein Spiegelsaal von überraschender Pracht und mit ganz hervorragender Akustik. Wer vor Veranstaltungsbeginn den Saal betrat, hatte die Chance, Sophia-Marie Schmidt zu hören, die an der Harfe mit Eleganz aufspielte. Sie begann das Konzert mit Une châtelaine en sa tour des Impressionisten Gabriel Fauré. Es folgte perfekt dargeboten Concert Scherzo von Alexander Arutiunian, gespielt auf der Trompete von Timo Maul, begleitet von Rie Shimada. Pretty Young String spielten das Adagio und Rondo aus „Musik für 3 Violinen“ von W.A. Mozart sowie vier kleine, weitgehend unbekannte Musikstücke des Ende des 20. Jahrhunderts nach langer Krankheit in Dänemark verstorbenen rumänischen Virtuosen und Pädagogen Daniel Marinescu. Die drei jungen Künstler machten große Musik und erhielten lang anhaltenden Applaus. Annalena Knautz bot eine überraschend eigene Interpretation der bekannten Fantasie in d-Moll von W.A. Mozart. Den Abschluss bildete Juliana Blumenschein, die einen sehr ambitionierten Jazz-Gesang darbot, fantastisch am Steinway-Flügel begleitet von Stephan Pfalzgraf.

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Hilary. Fantastisch.

von am 11 Nov. 2010, gespeichert unter Musikszene

hilaryMannheim, Mozartsaal – Überirdisch! Was für ein Ton! Und der Bach als Zugabe – ein Statement. So klingt sie, die Sarabanda aus der d-moll Partita – und wie sie klingt! Zum Zuhören, zum gar-nicht-mehr-aufhören-wollen. Unser guter alter Fredy Csammer hätte es geliebt. Welch eine Musik!
Zuvor spielte Hilary Hahn das Sibeliuskonzert – technisch absolut perfekt. Ja, sie ist mit Heifetz in einem Atemzug zu nennen! Völlig unbeschwert und in Reinform „spielerisch“ interpretiert sie, verzaubert mit ihrer Musik. Wir sind hin und weg.
Falls es noch einen Beweis bedurft hätte, dass beste Orchester auch auf der anderen Seite der Erde zu finden sind: New Zealand Symphony Orchestra. Das zweite Hauptwerk des Abends, die Symphonie fantastique, wurde engagiert interpretiert und vom Publikum begeistert gefeiert – man wünschte sich unwillkürlich, dass Berlioz, der vor fast 150 Jahren verstarb, hätte erleben können, wie dauerhaft lebendig und erfolgreich seine Musik geworden ist. Wie hätte sich der seiner Zeit so weit voraus Eilende wohl über den begeistert applaudierenden Saal gefreut. [Nennt mich naiv, aber für mich ist schon allein das ein Grund, auf ein Leben nach dem Tod zu hoffen. Und – noch mehr – Grund auf eine Welt hin zu leben, in der Menschen, die den Blick für die Zukunft haben, nicht mehr als „zu modern“ abgelehnt werden! Bis zu seinem Tod wurde Berlioz die Position des Kompositionslehrers am Pariser Konservatorium vorenthalten, er verbitterte am gleichen Ort – als Bibliothekar.]
Danke Hilary, Dank an das Orchester für den wunderschönen Abend – und viele Grüße an das violincase 😉 (verträgt es sich mit dem Violinenbildchen?)

Zu einem aktuellen Interview mit Hilary Hahn und dem 3. Satz, Giga, der d-moll Partita .

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Newcomer 2010

von am 09 Nov. 2010, gespeichert unter Musikszene

Karlsruhe – Begleitet vom Karlsruher Kammerorchester fand am 21.11. im Herzen der Hochschule für Musik in Karlsruhe, im gediegenen Ambiente des Schloss Gottesaue ein „Schülervorspiel“ der Extraklasse statt. Zu hören waren Kinder und Jugendliche, die sich am Klavier in virtuose Pianisten verwandeln. Sie alle bringen die Voraussetzungen für eine große internationale Karriere mit, sind vielfach mit Preisen überhäuft und zum Teil bei großen internationalen Wettbewerben erfolgreich gewesen. Klavierkonzerte aller Schwierigkeitsstufen waren zu hören.
Die künstlerische Leitung teilten sich Susanne Reiner, Matthias Böhringer und Cami Hotea-Schulz.

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Das YGO startet durch

von am 06 Nov. 2010, gespeichert unter Musikszene

Karlsruhe – Über 90 junge Musikerinnen und Musiker mit einem Hochstmaß an Motivation und musikalischer Ausbildung wurden von Frank Dupree zum YOUNG GENERATION ORCHESTRA zusammengestellt, dessen Inaugural-Concert am 10.04.2011 um 18:00 Uhr im Konzerthaus Karlsruhe stattfinden wird. Karten bei allen bekannten Vorverkaufstellen.

Weitere Konzerte
01.05.2011, 18.00 Uhr Open-Air-Konzert auf dem Falkenhof von Starkoch Franz Keller
08.05.2011, 19.00 Uhr Badner Halle in Rastatt
22.05.2011, 16.00 Uhr, Museum Schloss Lichtenberg, Recital mit Frank Dupree

Gefördert wird das Projekt durch den gemeinnützigen Freundeskreis Young Generation Orchestra e.V.

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Wie wenn eine Grippe kommt

von am 05 Nov. 2010, gespeichert unter Musikszene

Mainz – „Wie wenn eine Grippe kommt“ – so beschreibt Graziella Schazad den Prozess der Entstehung ihrer Lieder. Vielleicht sollten wir Gesundheit neu definieren. Sicher ist jedenfalls, dass es sich bei ihr um eine wunderbare Künstlerin handelt.

ZDF-Beitrag

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3-jähriger dirigiert Beethovens 5.

von am 31 Okt. 2010, gespeichert unter Musikszene

Wer zuletzt lacht, lacht am Besten… Danke dir, Irmi Gehann, für den Link.

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